Ratgeber · Kalkulation
Verkaufspreis kalkulieren: von Einkauf bis Marge
Viele kleine Händler rechnen nur Einkauf plus Aufschlag – und wundern sich, warum am Monatsende wenig übrig bleibt. So rechnest du ehrlich, Schritt für Schritt.
Die Kosten je Bestellung
- Einkaufspreis des Artikels
- Verpackung
- Versand, den du zahlst (abzüglich Versandkosten, die der Kunde zahlt)
- Zahlungsgebühr (prozentual + fest)
- Plattform- oder Marktplatzgebühr
- Anteil Retouren
- Anteil Werbung
Beispielrechnung (alle Zahlen erfunden)
- Verkaufspreis 29,90 €
- Einkauf 9,50 € + Verpackung 0,80 € + Versand 4,50 €
- Zahlungsgebühr angenommen 2,5 % + 0,35 € = 1,10 €
- Plattformgebühr angenommen 10 % = 2,99 €
- Retourenanteil angenommen 1,00 €
- bleibt übrig: 10,01 € je Bestellung – vor Werbung, eigener Zeit und Steuern
Setze deine echten Gebühren ein – sie unterscheiden sich je Plattform und Zahlungsanbieter.
Als Kleinunternehmer
Du weist keine Umsatzsteuer aus; dein Verkaufspreis ist dein Erlös. Behalte die Umsatzgrenzen im Blick – Margenblick hat dafür einen Zähler. Keine Steuerberatung.
Das passende Werkzeug
- Preisrechner – 12,90 € – offline im Browser, beliebig viele Artikel
- Kalkulationsmappe – 9,90 € – Excel mit Gebühren-Vorlagen, 50 Artikelzeilen
- Komplettpaket – 17,90 € – beides zusammen
Alle Preise sind Endpreise. Gemäß § 19 UStG wird keine Umsatzsteuer berechnet.
Häufige Fragen
Wie hoch sollte meine Marge sein?
Das hängt von Branche, Aufwand und Werbekosten ab. Wichtig ist, dass nach allen Kosten genug für deine Zeit übrig bleibt.
Muss ich Retouren einrechnen?
Ja, als Durchschnitt je Bestellung – sonst fehlen sie am Ende.
Ist das Steuerberatung?
Nein. Für steuerliche Fragen frag dein Steuerbüro.